21
Mai
2009

Feeling CHuman: Zum 60. Jubiläum der UN-Menschenrechts-Charta

Mel
feeling33: lies jeden morgen, was dir heilig ist und wo dein gral der moderne liegt.///
...

DSC06208webklein
feeling36: teste, ob du das unmögliche versuchst, um das mögliche zu erreichen. (s. feeling32)///
...

feeling41: nicht die tat, sondern das wissen um die tat ist gefährlich. hinterfrage, warum die bösen glücklich sind.///
...
feeling 60: ERFINDE weiter zu den themen liebe, wasser und elektroauto.

...
(Auszug aus "Feeling CHuman", 60 Jahre Menschenrechte-30 literarische Texte, Hrsg. Ulrich&Herrmann, Salis Verlag Zürich)
http://www.amnesty.ch/de/aktuell/magazin/56/60-geburtstag-ai-30-schweiz-autorinnen/

13
Mai
2009

Deutschsein

Mon cher,
meine jüdischen Freunde unterstützen Palästina. Was heißt unterstützen, finanziell, ja. Seit Jahren. Haltung ist Haltung. - Ich hab mir in Paris ein Stück über Theresienstadt angeschaut. In einem uralten Theater in der Nähe der Champs Elysées. Alles roter Plüsch, teilweise abgewetzt und überall dunkles Holz, ein Schmuckstück pur als Theaterraum und wie das so ist, kam ich mit der Dame, die neben mir saß, vor der Vorstellung ins Gespräch. Haben uns auf Französisch unterhalten. War eine Philosophieprofessorin und Überlebende. Die hatte ihre Terezin Erinnerungen und kann seither die deutsche Sprache nicht mehr hören. Das erträgt sie nicht. Deutsche Literatur, Musik, Philosphie, ja, das liebt sie nach wie vor. Aber die Sprache im Ohr, die sich ihren Weg noch immer bis ins Herz bohrt, nein. So war es gut, dass wir uns beide auf Französisch unterhalten konnten. Als sie dann erfuhr, dass ich Deutsche sei, spürte ich ihr Schlucken. Die Beklemmung nahm zwischen uns Platz. - Sie wollte weg von mir. Die Professorin sagte, ach, wir säßen hier schon sehr weit vorn, da sei die Akustik nicht immer gut, sie wolle versuchen, einen Platz weiter hinten zu finden. Sie blieb sitzen und blickte dezent hinter sich durch die gefüllten Reihen. Du kennst mich, ich neige dann dazu, einen Satz gegen das Vergessen zu formulieren, was mir auch zutiefst ein Bedürfnis ist, aber ich spüre doch gleichzeitig die Frage nach Deutschland in mir. Weißt du, niemand hat mich bisher gefragt, ob ich auch Angehörige im KZ verloren habe, nach meinem Namen wurde ich nie gefragt, nach meinen Namenswurzeln. Es reichte das Wort "deutsch", als ob sich Deutschsein und Opfersein für immer ausschließen sollten. Ich war dankbar für jede Fremdsprachenkenntnis und die Professorin und ich verfolgten die Vorstellung schlussendlich nebeneinander sitzend. Über das Stück und die Umsetzung werde ich dir gern ein anderes Mal berichten und im vollbesetzten Haus saßen sicher viele, die ebenso persönliche Erinnerungen damit verbanden wie meine Theaternachbarin. Nach dem Schlussapplaus standen wir auf, sie blickte mich lächelnd an und reichte mir die Hand zur Verabschiedung. Wir wünschten uns gegenseitig alles Gute, jenseits der Sprachen und Geschichten, und verbunden in einem Augenblick der Stille, des Lächelns, hielten wir uns die Hand. Unsere Blicke ruhten für einen kurzen Moment ineinander, doch was uns verband, kann ich dir nicht genau beschreiben. Mensch-lichkeit? - Ich wünsch dir einen schönen Tag!

Ach ja, das Stück war das Requiem von Terezin. Ein Schauspieler las die Texte begleitet von einem Trio, das Musik spielte, die im KZ komponiert wurde. Meine jüdischen Freunde können nur als Beispiel nicht ertragen, dass Juden ein Ghetto bauen. La vie est absurde, oder was...

12
Mai
2009

A Rose Is A Rose: Ref.

"Ich habe M. S. Rose vor einiger Zeit bei einer Lesung des Literaturhauses Liechtenstein erlebt und war äußerst beeindruckt von ihrem Text und von ihrer Fähigkeit, mit dem musikalischen Hintergrund, den die Band „Zot-off“ geliefert hat, zu spielen und ihn in ihre Darbietung zu integrieren. Bei M. S. Rose gehen literarisches Können und die Fähigkeit zur Grenzüberschreitung hin zu anderen Kunstgattungen Hand in Hand und ergeben ein neues faszinierendes Ganzes."

Sepp Mall, Meran


Melanie S. Rose bestach mit ihrem Text aus Dubrovnik, einer genauen Verarbeitung der Stimmung nach dem Krieg.
St. Galler Tagblatt



Die Besucher lauschten gebannt.
Neue Schwyzer Zeitung/Lesung Island



Einen besseren Schlusspunkt für den Einfall der Zentralschweiz an der Expo.02 als das Ausserschwyzer Theater- und Medienprojekt hätte man sich nicht vorstellen können.
Höfner Volksblatt, Bote der Urschwyz

60 Jahre Deutschland: feeling D / 60 feelings

feeling 1: wir lieben uns zusammen.

11
Mai
2009

Redezeit Haplogroup Q

Es gibt Dinge, die in ihrem Sein wahrer sind, als wenn sie zum Thema werden. Das Wissen hat gar nichts mehr mit dem Geschehen zu tun. Man kann nur reden, wenn Wissen und Handeln zeitgleich sind. Jede Verspätung schafft Übertreibungen. Und Übertreibungen werden schnell zu Lügen. Das war immer so in seinem Leben, mon cher.
Es gibt keine Erklärung. Weder medizinisch, noch paramedizinisch. Etwas passiert, so als ob man vergessen soll, und nicht das Recht hat, sich zu erinnern. Kennst du das? Wovon ich rede?

Wenn es keine objektive Wahrheit gibt, wieso dann wissen?

Liebst du mich mitleidiger, ausforschender, distanzierter, experimenteller? Liebst du mich experimenteller, wenn du meine Veranlagungen kennst?

9
Mai
2009

d Sproch

Wos ii eifach gspürt ha isch, je wieta ii weg bin, desto nöcha isch mir d Sproch cho….
Wo ii nia denkt hätt, dos ii amol sowiit chonnti cho….
Jo…

16
Apr
2009

Feeling CHuman (40.)

feeling 40: bastle (und beherrsche) das brettspiel: wann kommt dummheit aus dem wasserhahn und wie kann ich mich dagegen schützen.

aus: "60 Jahre Menschenrechte - 30 literarische Texte"

D_A_CH

Mon cher,
„Was ist deine Muttersprache?“
Ist diese Frage leichter für mich zu beantworten als „Woher kommst du?“ Es ist zumindest nicht ganz gleich, von wo man kommt, wenn man wohin geht oder schaut. Des hobi dr glei gsogt. Ebe. Es hätt (es gibt*) e fesche D-A-CH-Kunschtkarte für d Museene vo alleni drü Länder, für söttige, mit eklatantem Schwiizbezug der Landschaft, Liebe, Literatur und Leute wegen etc. Passt. So einen D-A-CH-Pass beantrage ich für mich. Ich bin auch D-A-CH. „Dees goanze Lebn is a oanzige Reise“, hat d`Mutt mir scho gsogt, und do bin i no a goanz a kloans Dirndl gwesn, und hob rote Ruam, Bete und Rande scho imma liaba zsammgessn als drüba gred.
Jo mei, es isch wies isch.
Im Sommer hab ich in Oberösterreich Urlaub zu Hause verbracht. Auf dem Vierkanthof meiner Mutter. (Höfe haben mich in D nicht interessiert. Aber in der Schweiz schau ich mir nach wie vor gerne unterschiedliche Bauernhöfe an. Das ist mir geblieben. Zähle Kanten.) Jeden Kindersommer Austria. Jedenfalls recht oft, soweit ich mich erinnern kann. So oft, dass ich in den Ferien irgendwann auch verstand, wos a ausgschabter Donaufetzn is und a oida Habara, hearst. Depperte Gössn hobn mi gstochn, Jesses nei. Schleich di, geh weida, Batzi, Buzi. Mohnstrudl hobi mögn, an Holler, Topfen und an Germteig. Als mir das erste Mal ein „wos“ mit richtig coolem tiefem O-Laut über die Lippen kam, stand meine urösterreichische Tante staunend grinsend vor mir, als ob sie sagen wollte, „griasti daham“, willkommen zuhause. Oba i hob ned recht gwisst, wo und so. Wos was i. Woastas eh.

Brot is Heimat. Do konstma sogn wos d wüüst. Brot schmeckt überall anderscht. Wenn i Fenchel und Koriander im Brot schmeck, bin i dahei. I bring ma imma Gwürz mit.
Bei der Mutt hobi imma a voi guate Jausn gessn. Eine Stulle, eine Schnitte Brot mit verschidane Sortn Wurscht und Kaas übereinand. Wia mit a Maulsperrn, oba ned org schiach, bin i umanandergrannt. In Deutschland gab es viel Butter, wenig Belag oder sowieso nur von einer Sorte. In Österreich war ich im Bauernhofhimmel, als Kind. Oder Rindfleisch mit (D-CH)Meerrettich- oder (A)Krensauce. In Österreich war der ganze Teller voll mit Fleisch und Sauce. In Deutschland sah man das Fleisch vor lauter Kartoffeln nicht. Aber das Gericht hiess gleich. Der D-Kaffee hat mir nie geschmeckt. Ein dreifach donnerndes „Merci“ auf die A-CH-Kaffeetradition. CH-Leberwurst aus der Tube, D-Puddingpulver fixfest, A-Zweigelt, CH-Gruyère, A-deka, CH-dl, D-Bockbier, A-Kürbiskernöl, D-Meersburger Reben. Ich weiss gern, was ich am besten wo bekommen kann.

„Was bin ich?“ hat mich interessiert. Des erste Türl, mein erster Zugang zur Schweiz, miis Iitrittsbillet isch dr Guido gsi. Da hockte ich mit deutschem Vater und österreichischer Mutter zuhause im hochdeutschen Norddeutschland vor der Glotze neben dem Bildband von den Alpen und Seen und war keine 10. Wir haben nicht op Platt geschnackt (obwohl mein Vater auch Plattdeutsch sprechen könnte; meine Mutter hat zunehmend weniger ihren Heimatdialekt gesprochen, aber weiter buckstabiert.). Wegen Guido dachte ich, der Schweizer ist immer eine Spur schlauer als alle anderen aus D und A. Guido war der beste Ratefuchs im deutschen Fernsehen. Der Schweizer hat die Deutschen beim heiteren Beruferaten einfach so in die Tasche gesteckt und alle mochten ihn. Damals wusste ich noch nicht, was charmant ist.

Alle Fernsehdeutschen lieben Emil. Als ob sich das von den Eltern auf die Kinder vererbt. Dank Emil hörte ich nun, wie die Schweizer richtig reden, wenn sie Deutsch meinen. Nur ned hudeln. Jo nöd pressiere. Aber ich dachte, der Emil übertreibt das doch, so werden die gar nicht reden, aber sie können schon, so habe ich ja dann auch gesprochen, aber das habe ich erst in der Schweiz gemerkt. Emil im deutschen Fernsehen ist schuld (d.h. meine Fernseheltern), dass ich noch heute in der Schweiz manchmal so rede, wie ich eben red, wenn die Schweizer denken, eine Hochdeutsche und dann so mit mir reden wie Emil. Wie soll ich da richtig Dialekt lernen. Ebe. Sprachverantwortung. Verortung. Obwohl ich den Emil dann viel später mal am Genfersee hab spazieren gehen sehen. Aber da sagt man ja nix ausser nicken.

Und irgendwann kam Kurt. Der schien mir neben Frankenfeld ein ganz Großer im Fernsehleben. Frankenfeld, Kuhlenkampf und der Schweizer Kurt. Kurt war für mich der internationalste Schweizer, der hatte auch Paola. Kurt beherrschte das deutsche Fernsehen, der war mein perfekter Fernsehschweizer. Kurt war in allen Sprachen zuhause, mit allen Wassern gewaschen. Da wollte ich auch hin.

Dann isch d Denise cho, oba das isch viel später gsi, oda. Wege Denise hänn i denkt, die sin jo totali Meischter im sich Ussawinde, d SchwiizerInne, die tüent si immere wieda neuchi Pirouette dafinde, darin sind sie unschlogbar. Da war ich immer noch ein Kind. Es chliis Meidli. A goanz a herziges Mäderl, hot d Mutt gsogt. Na servas!

Aussi bin i ohni Glumpat, dann ummi, eini, obi, auffi, greist bin i übern Weißwurschtäquator, übern Röschtigrabn, wie mia des d Mutt scho imma gsogt hätt. Mit Mascherl, Pupperl, Stamperl, Zuckerl, Käsehörnli mit Brösmeli ganz ohni Büsi. Und mit der Sehnsucht ist mein Dialekt immer stärker geworden. Meine Sprache. (Woastas eh.)

Dann bin i für a Lesig in Arbon (CH) glandet und ha no nia in mim Läbe so schöni Nebel gseh. Wie gmalt. Und i has Meer groche. Und übern See an Gruass uf Konschtanz gschickt, an Imperia, die Edelhure. Ich habe mich im Zeppelin hinausgeträumt auf diesen großen See, an seine tiefste Stelle. Weit weg vom Ufer, das überall anders aussieht, wo man das Gefühl hat, auf dem Meer zu sein, nur noch Weite, wo es wirklich keine genauen Grenzen gibt, mitten in diesem Bodensee, dem grenzenlosen D-A-CH, nur noch Wasser, da hänni inne ghalte un bin gfloge und gschwomme und ha gwusst, das bist du, genauso isches, zmittst im Bodensee bischt du würkli dahei.

Jo mei, mon cher, was ist denn aber nun deine Muttersprache, die Sprache deiner Sehnsucht, deine Urschnorre, habe ich mich gefragt, habe ich dich gefragt, mitten auf diesem grenzenlosen See, weit und frei, wo du dich nicht mehr anlehnen kannst, nichts als Blau in allen Farben siehst, wo du sonst je nach Gelegenheit mehr oder weniger anpassend D-A-CH-quatscht, akzentfreien Dialekt schwatzt, redest, und in alle Richtungen zu den D-A-CH-Ufern fiel mein Blick und ein lautes „HAH**!“ schallte über den See wie ein endloser Ruf. Hesch mi ghört? Ach nö!
Oui, mon cher, so isches. Ich suche seither auch nach meinen ägyptischen Wurzeln;-)

Schau ma amoi!



*Am „Parkieren“ hab ich mich auch geoutet. Meine Hochdeutschen Freunde parken selbstverständlich. Am „Es hat“, es hat eben halt noch. Da haben sie mich angegrinst und ich habe „natürlich“ nicht gemerkt, warum.

**Hah, ägyptischer Gott der Endlosigkeit und Ewigkeit.

8
Apr
2009

Jo weischt

Dialekt isch a Sehnsuchtssprooch. Es isch alles nur a Soch von dr Sprooch. Das isch eifoch so. Wennscht du do diies Hochdütsch doheraredscht, wie zum Biispiel- "können Sie das bitte wiederholen, ich hab Sie nicht verstanden, gerade eben, was Sie da gesagt haben, akustisch"- und das no in a Gschwindigkeit, weischt, die ii dann, wenn ii jetz so red, goar nümma daherbringe würd, weischt, das isch eifach so, es isch alles a Frog vo der Sprooch, das schafft a Nöchi, die dörfscht nöd unterschätze. Ebe. S isch a so. Jo. Jaja. I ho mir dos jo au - wie soll ii sage- nei anderscht, öbis Natürlichsch isch es gworde, odr, dos will ii sicha goar nöd lügne, das tönt mängisch immo no es biz künschtli, wos ii do red, oba das isch eifach miis Wegli, odr....

7
Apr
2009

Abenteuerland

Mon cher, ich weiss nicht, ob zur Zeit ein Land mehr sein Image in Frage stellt... als die Schweiz. Was bleibt für dich von der Schweizer Konföderation nach dem Ende der Bankenmacht? Koltès beschrieb den Zwergstaat ja schon vor Jahrzehnten als steril.
Du kennst doch das Spiel mit dem Ansehen: Man stelle einen Schauspieler in die Wartehalle eines internationalen Flughafens und befrage die Wartenden aus aller Herren Länder, wie sie Person X einschätzen, wen sie in Person X sehen, welchen Beruf sie ihr zutrauen, welchen Charakter, welche Rolle in Liebesdingen... und diese Art Profiling soll Karrieren neu beflügeln und die Angst vor der Bedeutungslosigkeit hin zur kreativen Persönlichkeitsstärkung lenken. In der Filmbranche wird das erfolgreich angewandt. Jetzt stell dir mal die Schweiz auf so einem Flughafen vor,... ach nein, die Swissair gibt`s nicht mehr, das könnte sie neu traumatisieren... - Weißt du, in einem aktuellen Französischlehrbuch für deutsche Schulen präsentieren jetzt der Roger Federer und Stéphane Lambiel in einem fiktiven Interview die kleine Schweiz als mehrsprachig und multikulturell. Mais oui, das hab ich auch schon vor 30 Jahren so gelernt... Na klar, die Schweiz hat Spitzensportler. Du kennst doch CERN oder Piccard? Was würde ich also heute in Deutschland auf die Frage, kennst du Schweizer, hören? Abiturienten mit Deutsch-Leistungskurs werden dir Widmer nennen können, weil das Schweizer Erfolgsstück "Top Dogs" in Deutschland Abilektüre ist. - Aber das mit dem Flughafen geht mir doch nicht aus dem Sinn. Stellen wir doch internationalen BergsteigerInnen mit der versteckten Kamera nicht nur aus Schweizer Nachbarländern auf dem Matterhorn die Frage, wie sie die Schweiz heute sehen. Das muss eine Aussicht sein;-) CFN
PS: Ja, hast ja recht, bin ich, geb`s ja zu, Piccard-Fan, nicht wegen der Enterprise, wegen der Tiefsee ;-) Und die neue Imagekampagne heißt dann: Die Schweiz als letztes Refugium für geniale Tüftler. Natürlich kommen auch die gern aus aller Herren Länder...
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Roses Garten

Willkommen! Welcome & Bienvenue!

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