3
Mai
2012

feeling europe 1 (tbc)

feelingeuropebymsrose

Feeling Prag
feeling 1: gedenke dem gedankenstrich. //
feeling 2: trage samtenes durch den frühling. //
feeling 3: lies briefe an olga am singenden brunnen. //
feeling 4: finde den golem in der teynkirche. //
feeling 5: iss schinken in brotteig am wenzelsplatz. //
feeling 6: frag n° 22 nach dem stein der weisen. //
feeling 7: geh mit goldenen schuhen durchs gässchen. //
feeling 8: öle mit budweiser deine kehle. //
feeling 8: sei ein hungerkünstler im „paríz“. //
feeling 9: applaudiere der deutschen schweinerei im tyl-theater. //
feeling 10: schwimme durch den teufelsbach. //
feeling 11: stürze dich mit bedacht aus dem fenster zu den drei kleinen geigen. //
feeling 12: werde zum rasenden reporter auf dem krönungsweg. //
feeling 13: untersuche das brückenmärchen: wie kafkaesk riecht der mörtel. //
feeling 14: filme das entblättern der kawasaki-rose. //
feeling 15: tanze mit smetana über die äcker. //
...
...
(to be continued)

21
Mrz
2012

Stradun !!

Ende April im neuen Jahrbuch Literaturhaus Liechtenstein: "STRADUN" (deutsche Version)


Spontan-Hörprobe ;-) aus: "Some Balkan Blues"
some-balkan-blues-kurz (mp3, 2,931 KB)

"Die Nacht des Irrtums" übersetzt: Slowenisch, Serbisch, Montenegrinisch, Französisch

20
Mrz
2012

Text meets Music

rosEsassine_Portraitweb
rosEsassine

"Ach, das ... das hat mit uns ... mit uns ist doch was ganz was anderes. Das ist doch keine Affäre. Wir haben doch keine richtige Affäre. Nein, also wirklich. Das ist doch zwischen uns rein also körperlich. Eine ganz saubere Sache ist das. Ich bitte dich. Wir haben doch feste Zeiten. Und immer der gleiche Ort. Das Hotel ist schön gelegen, gepflegt, seriös, schallisoliert ... Das ist Freiheit. Eine schöne Lage ... Das hat Stil. Das ist ein richtiges Ritual. Ein monatliches kleines Fest ist das, und bitte, ein ganz treues sogar. Wenn andere `mal so treu miteinander wären wie ... Ja, ich mein das so, heut ist doch nichts mehr selbstverständlich ..."

Die Autorin Melanie S. Rose (D/A) und der Pianist Jean Claude Sassine (CH) erzählen in ihrem ersten gemeinsamen Bühnenprogramm (Fremdgehen für Fortgeschrittene) von nahen und fernen Versuchungen und warum im Bergland verkannte Männer verfettet enden.
Ob bitterbös, zum Dahinschmelzen oder mit einem Schuss Ironie, Rose und Sassine verheimlichen nicht, warum uns unsere Gefühle manchmal ziemlich heilsam auf den Gipfel treiben.

Presse
Geschichten über die Sehnsucht nach Liebe

LANGENTHAL Zum ersten Mal teilen sich Autorin Melanie S. Rose und Pianist JeanClaude Sassine die Bühne. Eine musikalische Lesung über verpasste Chancen und die Liebe.

Dämmerlicht im Chrämerhuus. Auf dem Podest ein elektrisches Klavier mit einem in Schwarz gekleideten Pianisten, an einem kleinen Tisch eine Autorin, das Gesicht im Licht einer Leselampe. Der Pianist schlägt die ersten Töne an. Die Autorin setzt ein. Der Rhythmus ihrer Stimme schmiegt sich an jenen der Musik, verstärkt ihn, lässt ihn verebben. Dann spricht sie in die Stille. Ihre Stimme lockt zärtlich, verhärtet sich, wird aggressiv, schreit, singt, verstummt.

Die aktuelle Lydia-Eymann-Stipendiatin Melanie S. Rose und der Pianist Jean Claude Sassine haben sich gefunden und machen aus der Lesung im Chrämerhuus ein Gesamtkunstwerk.

Flucht in die Fremde
Melanie S. Roses Geschichten drehen sich um Sehnsucht nach Liebe, um verpasste Chancen und um Flucht aus einer Welt, die unerträglich geworden ist. Eine Frau trifft nach zwanzig Jahren
ihren Jugendschwarm wieder und will die verpasste Chance nachholen. Eine andere flieht vor dem Alltag in das kriegsversehrte Dubrovnik. Die Begegnung mit einer geheimnisvollen Frau
bringt ihr die Stadt nicht näher, sondern verstärkt ihr Fremdsein. Im Telefonmonolog versucht eine Frau ihren Geliebten zu halten, der genug von den regelmässigen heimlichen Treffen hat.
Melanie S. Rose spielt mit Klischeevorstellungen und bricht sie auf, indem sie diese ad absurdum führt. Sowohl Fridolins Ratschläge zur Rettung der Welt als auch ihre Heidi-Geschichte in Rot
wirken grotesk und verzerrt. Heidi, Klara und Peter sind nur noch leere Versatzstücke, die von der Autorin in einer absurden Welt hin und her geschoben werden. Dass die Farbe Rot dominiert,
erklärt die Autorin damit, dass Rot für die Geschichte vorgegeben war. Rot ist aber auch Nationalfarbe der Schweiz. Nicht nur das rote Band mit weissen Kreuzen, das vom Lesetisch fällt, weist darauf hin. Melanie S. Rose nimmt immer wieder die Schweiz als Hintergrund für
ihre Geschichten ins Visier.
BernerZeitung, Prisca Rotzler Köhli

Bühne Das Programm dauert ca. 80min inkl. Pause.
rosEsassine benötigen ein Mikrofon, ein Klavier und eine Leselampe.

Programm inkl. Publikumserfolg "Die Nacht des Irrtums" (inzwischen übersetzt ins Slowenische, Montenegrinische, Serbische, Französische!)

1
Mrz
2012

Text meets Music

RoseSchnyderPRweb1
mit 4 Saxophon-Stimmen: Balkan, Jazz, Orient, Swiss ;-)
Dauer: ca. 1h

4
Feb
2012

OUT NOW

plima plus, časopis za kulturu No. 70-71 godina XV, 2011, “Noć zablude” (S njemačkog prevela: Danica Janković)

25
Nov
2011

21
Okt
2011

Schwiizer* wählet! Kreativieret mir ois!

Schwiizer* wählet! Kreativieret mir ois!
Naja guet, wenn me wüsse will, was e Schwiizer wählt, muess me zerscht emol wüsse, was e Schwiizer überhaupt isch, odr. Wenn me so Umfroge machet, de ghört me, d Schwiizer sind riich. Schwiizer gliich riich. Also wenn Si nöd riich sind, gälte Si jo praktisch im internationale Vergliich gar ned aus Schwiizer. Oder international, Schwiiz gliich international, das isch au es Argument, wo chummt. Jetzt chönntet Si si froge, wie international sprich wie schwiizerisch bin i eigetlich. D schwiizer Schriftstellerin Sabina Altermatt spricht alli schwiizer Sproche, alli vier ond no meh. Das isch Schwiizerisch, odr. Wenn Si zmindescht zwöi vo dene vier Sproche flüssend chönnti rede, denn würd me Si au no als Schwiizer duregoh loh. Die Melinda Nadj Abonji, die isch Schwiizerin, die het im letzschte Johr sensationell ned numme d Schwiizer, nai, si het au derzue no de Dütschi Buechpriis übercho. D Schwiizerin Frau Nadj Abonji isch im zwoistellige Zahleberiich übersetzt worde. Si het auso aus Schreftstelleri grandioses für aui Schwiizer gleischtet, weltwiit isch das zur Kenntnis gno worde ond es isch äbe au guet, wenn d Schwiiz au nach usse hin guet do stoht, odr. D Wurzle vo dr mit ämene internationale Priis uszeichnete Schwiizerin Frau Nadj Abonji sind ungarisch ond s Serbische chennt si äbe au sehr guet. D Wurzle sind äs internationals Ushängeschild für di ganzi Schwiiz, wo me doch schtolz dörf si, dass es öpper wie die Buechpriisträgerin Nadj Abonji i dr Schwiiz für d Schwiiz git. Ond die Frau Altermatt chennt d Schwiiz sowiso, die het Staatswüsseschafte studiert, näb ire vier Schwiizer Landessproche, wo si redt, auso die Frau Altermatt isch eigetlech die ächti Presidäntin vo dr Schwiiz, auso defür wie gschaffe, die wär authentisch gsi, wörd si zur Wahl stoh. Sandra Bullock redt au flüssend dütsch, die isch au gar ned e richtigi Amerikanerin, die het e dütschi Muetter. Aber das numme am Rand. Z Berlin chönntet si jetzt scho es Schwiizer Dörfli uftue, so vili Schwiizer ziend det änne is grosse B. Schwiizer verlönd i Schare ires Land, d Mieti isch scho sehr tüür do ond z Berlin isches iifach billiger au für d Chind zum Spielsache ichaufe, Jesses nei. Das isch scho klar, die sind alli willkomme, odr. Schwiizer Dörfli hets au z Paris oder z New Glarus. Früecher sind jo ganz vili Schwiizer emol usgwanderet i das Amerika ond das gseht me äbe hüt no a de Näme vo dene Städt det, ond Si händ jo vilicht au Schwiizer Verwandti, wo usgwanderet sind, ond die si bsuechet vilicht ond vilicht sind Si scho es bitzli schtolz uf Ihri usgwandereti Verwandti in Übersee odr egal wo, wo me es günschtigs Reiseziel het, säget Si. Das isch jo ganz normau. Do freut sich doch jedr, odr. D Schwiizer sind domols äbe arm gsi ond s Land het si ned chönne ernähre ond bevor si verhungeret si, si si uf Amerika, odr. Bim 1150-Johr-Umzug händ Langethaler Chind das sehr idrücklech zeiget, das mit em Uswandere vo de Schwiizer. Das isch international bekannt. Schwiizer wandere äbe gärn. Dodra erchennt me d Schwiizer vilecht no am ehndschte: a sine Schue. Dr Schwiizer schiint am kreativschte zi ir Bärgwasserwält. Jo gnau, wältwit öppis tue wägge de Murabgäng, wägge de schwiizer Umweltflüchtleng. Wo gönt d Schwiizer denn äne, wenn ganzi Gägende chönt wägspüelt werde ir Schwiiz, wo d Gletscher zrugg gönd, odr. D Schwiizer wältwit händ do d Wahl:
www.votez.ch; www.smartvote.ch Kreativieret mir ois!

*ond Schwiizerinne!


Melanie S. Rose(c) 2011

23
Sep
2011

Feeling Oberaargau: Kunst und Genuss

Hi,
klasse, dass du dich von Norddeutschland aus runter schwingst in den Oberaargau, aber Achtung: du fährst in den Kanton Bern! Warum der Oberaargau nicht zum Kanton Aargau gehört, lässt du dir in Langenthal vom Stadtchronisten Simon Kuert am besten im „Hotel Bären“ erzählen. Du musst hier auch unbedingt einen Blick in den Barocksaal vom Hotel werfen. Die geschichtsträchtigen Dielen haben schon so manchen Hochzeits- oder Fasnachtsball erlebt. Das wär doch was für deine nächste grosse Feier! Gegenüber vom Bären leg ich dir einen Besuch im Kunsthaus (Schwerpunkt Zeitgenössisches) ans Herz und ein paar Meter weiter steht auch das urige „Chrämerhuus“ mit Kleinkunstbühne - und wenn du am Wochenende da bist, schau bitte ins Programm, nicht nur Musikmässig, auch die Galerie hat immer wieder Ausstellungsschätze zu bieten. Im Chrämerhuus in Langenthal kannst du natürlich auch sehr gut essen. Mit viel Phantasie kreiert dort Sandra Antonietti fantastisch-frische Kreationen. Kunst und Genuss, diese Kombination interessiert dich ja eh, also nichts wie ab mit dir ins „Kunsthaus Kaltenherberg“ nach Roggwil. Ein wirklich gelungenes Gesamtkonzept. Achte mal auf die feinen Pinselstriche im Bild vom Silsersee. Der Maler Valentin Roschacher zerzupft seine Pinsel bis auf ein einzelnes Haar und du siehst feinste Wellen in den Berg- und Seemotiven, was ziemlich magisch wirkt. Überhaupt kannst du mitverfolgen, wie das neueste „Berg-Werk“ von Roschacher „wächst“: eine ständig aktualisierte Projektion lässt dich beim Entstehen eines Bildes teilhaben. Nicht nur die Giessbachfälle von Giuseppe Mantecca waren für mich eine echte Entdeckung. Die Kaltenherberg ist eine sinnliche Oase, hier kannst du eintauchen in das „luftige“ Spiel mit Wasser, Stein, Licht, Farbe und essen kannst du dort natürlich auch sehr fein, perfekt fürs Auge angerichtet: du merkst, ich bin begeistert, und vielleicht sehen wir uns ja dort zum Flammkuchen? Zum Übernachten kann ich dir dann übrigens auch hier in Langenthal „L`Auberge“ empfehlen. Das ist ein Schweiz weit einzigartiges Arbeitsintegrationsprojekt für psychisch erkrankte Menschen, das deren Wiedereingliederung in den Berufsalltag fördert. Du schläfst in einer alten Villa, komplett modernst mit Charme und Stil renoviert, und die Räume sind teilweise mit exzellenten, aber stets dezenten Stofftapeten der Langenthaler Firma „Création Baumann“ ausgestattet. (Übrigens: Schon mal was von selbsthaftenden Stoffen gehört? Kannst dir ja mal mit der Gecko-Box deine Fenster dekorieren; eine geniale Entwicklung.) Bist doch auch Sauna-Fan, also wäre „L`Auberge“ in der Murgenthalsstrasse für dich wie geschaffen! Deine Seminare kannst du hier natürlich auch halten. Ich seh dich schon dort … Mit deinen Wanderschuhen wird dich die Hohwacht bei Reisiswil natürlich mit einer grandiosen Aussicht belohnen, Aufstieg lohnt! Und die Alphornbläser zählen ja eigentlich schon längst zum „Kulturgut“. Ach ja, wenn deine Kollegen kommen: ihr grillt doch gern, und daher schlag ich dir noch einen kleinen Trip nach Herzogenbuchsee vor. Dort im Zentrum findest du das altehrwürdige Restaurant „Kreuz“, total nett umgestaltet, ebenfalls Kleinkunstbühne, und Grillspezialitäten servieren sie dir dort von einem urigen Feuerwagen. Schau dir bitte auch die ganz speziellen Räumlichkeiten an und tauch mal ein bisschen weg von der Alltagshektik. Basiert übrigens auf Frauenpower, dieses „Kreuz“, Amelie Moser hiess die Dame, die den Laden auf Schwung brachte. Gibt da so einige tolle Frauen hier!! Da bin ich ja am richtigen Ort, wirst du denken. Kenn dich doch. Jaja, zurück zum Frauenthema N°1: ich weiss, du gehst ja auch gern shoppen. Also ab mit dir zu Christine Hurst ins “Atelier Cascade“ in der Wiesenstrasse in Langenthal. Sie näht dir eine Hose oder einen Blazer aus Matratzenstoff! Ich sage dir, das wird (nicht nur) der Hit für Hamburg! Da Langenthal in diesem Jahr sein 1150jähriges Stadtjubiläum feiert, kannst du besonders im September und November im neuen Outfit noch ganz spezielle Anlässe besuchen (oder geh ins Stadttheater, das Programm wird dich überraschen ;-) und du wirst mich sicher in der Bar vom Hotel Bären oder im Kaffee unter den Langenthaler Arkaden vertieft ins Papier treffen. Es schreibt sich bisher gut hier. Die Leute haben ein Gespür für Ehrenamt und Kultur und engagieren sich. Karten wirst du den Lieben im hohen Norden vielleicht auch schreiben wollen. Bei Regina Brierley-Brand bist du an der richtigen Adresse. Ihre Motive findest du auf www.blumenkarten.ch und ihre Makrofotografie ist wunderbar inspirierend. Zum Thema Geschenke wäre dann auch der Weihnachtsmarkt in Huttwil reizvoll. Ich kauf dir als „Willkommensgruss“ in der Langenthaler Porzi jetzt Espressotassen aus der Serie „Black&White“. Die Porzellanreihe Bopla! ist ja ziemlich bunt, und diese neue schwarz/weiss-Serie passt sogar in deine Wohnung. Ein Colani-Museum hättest du hier vielleicht auch nicht erwartet, oder? „Colani`s Welt“ findest du in Aarwangen. Und die Spuren von Cuno Amiet? Lass dich überraschen! Die Schätze liegen manchmal im Verborgenen, nicht wahr? Ich hab hier bisher so manches entdecken können- oder wusstest du, dass ein Bild von Max Hari in der Schweizerischen Botschaft in Berlin hängt und Peter Käser mit dynamischen 80 Jahren in seinem Vorkriegs-Citroën an der Oldtimer-Rallye Peking-Paris durch die Mongolische Wüste fuhr? Du fragst, was das ganz Besondere hier am Oberaargau ist? Ganz einfach: Seine Menschen. - Ich freu mich also auf dein Kommen. Alles konnte ich dir hier gar nicht erzählen, und vielleicht treffen wir ja auch Jana vom Museum und Monika von der Bibliothek auf einen Apéro in Langenthal, oder Marianne, Pedro, Matthies, Kathrin, Ben, Fabienne, Anita, Ivo, Rosemarie, Natalia, Reto oder du fährst mit Walter auf dem Velo (oder Elektro-Velo, das man hier bei vielen Gemeinden ausleihen kann) zu den einzigartigen Wässermatten, und ich bin mir ziemlich sicher, auch du wirst dich hier zuhause fühlen. Gute Reise und see you in Oberaargau!

Weitere Tipps:
www.bar-gelateria-riva.ch
www.altemuehlelangenthal.ch
www.leuebrueggli.ch
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M. S. Rose

Willkommen! Welcome & Bienvenue!

Willkommen im Bloggarten der Dramaturgin, Performerin und Autorin M.S. Rose (C) Texte/Fotos M.S.Rose. Kontakt: blues68 (ad) hotmail.de

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