4
Nov
2009

Feeling D (1989-2009)

feeling 1: wir lieben uns zusammen.
feeling 2: bewahr dir das spontane feiern.

28
Okt
2009

30 Jahre DeutschSchweizer PEN Zentrum

Lesung aus "60 Jahre Menschenrechte", Salis Verlag 2008
Benefizkonzert mit der Band "The NewMen"
Moderation: Ulrike Ulrich und Svenja Herrmann

Stahlbauhalle, Zürich
Details auf: http://www.pen-dschweiz.ch/html/201_dspz.htm

Feeling CHuman: Zum 60. Jubiläum der UN-Menschenrechts-Charta

Mel
feeling33: lies jeden morgen, was dir heilig ist und wo dein gral der moderne liegt.///
...

DSC06208webklein
feeling36: teste, ob du das unmögliche versuchst, um das mögliche zu erreichen. (s. feeling32)///
...

feeling41: nicht die tat, sondern das wissen um die tat ist gefährlich. hinterfrage, warum die bösen glücklich sind.///
...
feeling 60: ERFINDE weiter zu den themen liebe, wasser und elektroauto.

...
(Auszug aus "Feeling CHuman", 60 Jahre Menschenrechte-30 literarische Texte, Hrsg. Ulrich&Herrmann, Salis Verlag Zürich)
http://www.amnesty.ch/de/aktuell/magazin/56/60-geburtstag-ai-30-schweiz-autorinnen/

13
Okt
2009

Lesungen/Slowenien

August: Gast des slowenischen Schriftstellerverbandes in Ljubljana
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26.8.: Lesung (dt./engl./slow.) in Novo Mesto, Filmfestival
30.8.: Lesung (dt./engl./slow.) in Ljubljana, Sanje Festival
Moderation & slow. Übersetzung: Cvetka Bevc

9
Okt
2009

Deutscher Psalm

Deutscher Psalm

Da schweigst du nun, eine Sprache
Kläglich, mit deinen Dialekten
Zu verspotten, mitten im
Englischen Einheitssumpf

Verklungen aus dem Herzen Europas
Bedrängt von seiner großen Geschichte

Die Zungen, die dich tragen, trocken
Kummer auf Jammer getürmt
Zu einem Börsental
Sich an der Krise brechend
Deren Handlanger du bist

O Deutsch! Mephisto der Sprachen!
Wie kann ich dich verstehen!

Wie oft, voll Vergangenheit, formten
Deine Lippen wiedergutmachenden Sinn

Wie ein Adler beobachten dich deine Feinde
Sie verachten dich, ob du gut bist oder nicht
Recht verroht. Deine Liebe musst du dir verdienen

Ich spreche dich nicht lieber als jede andere
Ich beherrsche dich anders. Du machst mich aus
Wie die letzte Schlacht

Deine Gewalt mit Ohren jagend
Verschweige ich deine Worte nicht, wo du zu Stolz verführst
Gegen deine Henker stehe ich auf
Deine Mauern öden mich an

Nicht das hasse ich, was hinter deinem Ausdruck sich verbarg
Nicht das, wie du jetzt geschrieben schwankst
Aber deine immerneuen Ängste hasse ich, die Last deines Namens
Die dunkel dein mundfaules Morgen umhüllt
Die Feigheit, dich laut zu lieben
Die Dummheit, heute wunschlos
Dich zu ertragen

Denn meine Sprache bleibst du immer
Auch unausgesprochen
Mein Deutsch, das frei mir voraus klingt
Wo ich dich durch die Welten schreibe
So verraten mich deine Taten, meine Sprache

30
Jul
2009

Was nicht zu sagen ist

DSC06051webwein
Ich weiss nicht, wie ich es dir sagen soll und was und wo
Ich werd die Küche wählen, ist ganz praktisch so

Du wirst mir sagen, du gehst eine rauchen
Und ich werd denken, wie lang wirst du brauchen
Bis du mich endlich küsstest
Wenn du wüsstest

Ich werd dich wieder nur um Wasser bitten
Um zärtlich an des Glases Rand zu nippen
Wo mein Mund deine Lippen will
Doch du rauchst still

14
Mai
2009

1. Tag 2. Leben

Dolce-Vita
Die Männer mussten bleiben. Ein Mann ist drei Tage lang nur gerudert. In einem kleinen Boot. Von Insel zu Insel. Bis er in Sicherheit war. Wenn er heute durch die Stadt geht, wird er von seinen alten Freunden ausgelacht. Mancher ist als Nonne aufs Schiff. Nur Frauen und Kinder konnten die Stadt verlassen. Die Hotels waren leer. Und voll mit Flüchtlingen. Wer nicht in sein Haus zurück konnte, lebte im Hotel. Das Haus einer Cousine wurde geplündert. Sie hat keine Erinnerungen an ihre Kindheit...
Wenn ich Kraft brauche, gehe ich in die Altstadt. Stradun auf und ab. Manchmal fragen die Touristen, für welchen Film diese Kulisse gebaut wurde… Als ich mit meiner toten Tochter nach Hause kam, fehlten mir die Worte. Ich hätte meinem Mann mit seinem Stromausfall am liebsten gesagt, nimm mir nicht die Würde meines Schmerzes...

(Ausschnitt aus "Some Balkan Blues")

12
Mai
2009

A Rose Is A Rose: Ref.

"Ich habe M. S. Rose vor einiger Zeit bei einer Lesung des Literaturhauses Liechtenstein erlebt und war äußerst beeindruckt von ihrem Text und von ihrer Fähigkeit, mit dem musikalischen Hintergrund, den die Band „Zot-off“ geliefert hat, zu spielen und ihn in ihre Darbietung zu integrieren. Bei M. S. Rose gehen literarisches Können und die Fähigkeit zur Grenzüberschreitung hin zu anderen Kunstgattungen Hand in Hand und ergeben ein neues faszinierendes Ganzes."

Sepp Mall, Meran


Melanie S. Rose bestach mit ihrem Text aus Dubrovnik, einer genauen Verarbeitung der Stimmung nach dem Krieg.
St. Galler Tagblatt



Die Besucher lauschten gebannt.
Neue Schwyzer Zeitung/Lesung Island



Einen besseren Schlusspunkt für den Einfall der Zentralschweiz an der Expo.02 als das Ausserschwyzer Theater- und Medienprojekt hätte man sich nicht vorstellen können.
Höfner Volksblatt, Bote der Urschwyz

11
Mai
2009

Redezeit Haplogroup Q

Es gibt Dinge, die in ihrem Sein wahrer sind, als wenn sie zum Thema werden. Das Wissen hat gar nichts mehr mit dem Geschehen zu tun. Man kann nur reden, wenn Wissen und Handeln zeitgleich sind. Jede Verspätung schafft Übertreibungen. Und Übertreibungen werden schnell zu Lügen. Das war immer so in seinem Leben, mon cher.
Es gibt keine Erklärung. Weder medizinisch, noch paramedizinisch. Etwas passiert, so als ob man vergessen soll, und nicht das Recht hat, sich zu erinnern. Kennst du das? Wovon ich rede?

Wenn es keine objektive Wahrheit gibt, wieso dann wissen?

Liebst du mich mitleidiger, ausforschender, distanzierter, experimenteller? Liebst du mich experimenteller, wenn du meine Veranlagungen kennst?
logo

M. S. Rose

Willkommen! Welcome & Bienvenue!

Willkommen im Bloggarten der Dramaturgin, Performerin und Autorin M.S. Rose, die an goar net ameui so an schiarchn Mühlviertler Dialekt liabt und spricht und sunst auf Hochdeutsch und überhaupt Text-&Bildwerk fabriziert. (C)Texte/Fotos M.S.R. Kontakt: blues68(ad)hotmail.de

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